STIFTUNG HUMA EDUCATION

 

Stiftung Huma Education Fund

Manchmal beginnt Veränderung nicht mit großen Systemen, sondern mit ein paar Namen. Mit Gesichtern, Träumen und Geschichten, die einen nicht mehr loslassen. Die Stiftung Huma Education Fund ist genau daraus entstanden aus der Überzeugung, dass Bildung nicht nur Wissen vermittelt, sondern vor allem Licht und Perspektive schenkt. „Huma“ bezieht sich auf den Vogel des Glücks und den Paradiesvogel, auch als Symbol des Phönix verstanden: Widerstandskraft und Neubeginn.

Die Stiftung wird von mir gemeinsam mit Marion Berndsen getragen, die mit einem pakistanischen Mann verheiratet ist. Dank dieser direkten Verbindung können wir ohne Zwischeninstanzen arbeiten, sodass keine Mittel verloren gehen und die Unterstützung genau dort ankommt, wo sie benötigt wird.

Wir haben begonnen, drei Mädchen zu unterstützen, mit dem Ziel, ihnen eine Zukunft zu ermöglichen, die sonst vielleicht nicht erreichbar gewesen wäre. Doch schnell wurde klar, dass dies größer gedacht werden darf und kann nicht nur diese drei zu unterstützen, sondern auch anderen Kindern diese Chance zu geben.

Für mich beginnt hier der wahre Sinn von nachhaltigem Unternehmertum. Nicht nur Umsatz und Gewinn, sondern Erfüllung, Tiefe und echter Mehrwert. Der Kreis schließt sich erst dann wirklich, wenn das, was man aufbaut, auch wieder in die Welt zurückfließt.

In Pakistan ist Bildung für viele junge Menschen kein selbstverständlicher Weg. Er erfordert Durchhaltevermögen, Opfer und oft auch Unterstützung, die nicht immer vorhanden ist. Die Stiftung Huma macht diesen Unterschied konkret und persönlich.

Huma ist die älteste der drei Mädchen und trägt mit ihrem Namen die Ehre der Stiftung. Ihr Weg zur klinischen Psychiaterin ist intensiv und erfordert viele Jahre Hingabe. Sie ist bereits weit gekommen nur noch drei Jahre fehlen, doch genau dort ist sie ins Stocken geraten. Nicht aus mangelnder Motivation, sondern weil die Ausbildung finanziell nicht mehr getragen werden konnte.

Miriam hat einen anderen Traum: Sie möchte Ärztin werden. Eraaj, direkt hinter ihr, träumt von einer Zukunft bei der Luftwaffe. Drei junge Frauen mit klarer Vision und dem festen Willen, ihren Platz in der Welt zu finden.

Die Stiftung arbeitet bewusst klein und persönlich, damit diese Verbindung erhalten bleibt. Jede Unterstützung kommt direkt dort an, wo sie gebraucht wird: in Bildung, Entwicklung und Zukunft.

Was mit drei Mädchen begann, kann zu etwas viel Größerem wachsen. Bildung verändert nicht nur ein einzelnes Leben, sondern wirkt über Familien und Generationen hinweg.

Für mich ist diese Stiftung ein wesentlicher Teil des Unternehmertums. Echter Erfolg bedeutet nicht nur Wachstum, sondern auch zurückzugeben und das, was man aufbaut, in etwas Sinnvolles zu verwandeln.